Klimapartner auf Energietour
Klimaschutz scheitert häufig an hohen Investitionskosten – besonders bei der Modernisierung von Gebäuden. An zwei Beispielen aus Lahr und Emmendingen kann man sehen, dass sich der Aufwand lohnt. 30 Architekten, Fachplaner und Handwerker überzeugten sich davon auf einer Energietour mit den Klimapartnern Oberrhein. Das Bild zeigt die Teilnehmer der Tour im Max-Planck-Gymnasium in Lahr.
Messetouren für Städte und Gemeinden
Die Klimapartner Oberrhein haben die GETEC genutzt, um deren Möglichkeiten des Klimaschutzes zu thematisieren. Während der Messe nahmen rund 150 Bürgerinnen und Bürger aus den Gemeinden Kappelrodeck, Teningen, Lauchringen, Freiamt, Kenzingen, Denzlingen und Biberach/Baden an den geführten Messetouren des Vereins teil. Die Klimapartner organisierten den Bustransfer dieser Besucher von ihrer Gemeinde zur GETEC und sorgten dann dort für eine qualifizierte Betreuung und Führung durch die Messe. Die Gruppe aus Lauchringen war mit 40 Personen am stärksten vertreten (siehe Bild).
Schüler-Umfrage unter GETEC-Besuchern:
"Junior-Ingenieure" wollen es wissen
Hauseigentümer halten finanzielle Förderung und Wärmedämmung am ehesten dafür geeignet, den Klimaschutz voranzutreiben. Handwerker, Energieversorger und Energieberater seien dabei die wichtigsten Partner. Das fanden Schüler des Freiburger Goethe-Gymnasiums bei einer Blitz-Umfrage auf der Messe Gebäude.Energie.Technik (GETEC) heraus. Auftraggeber der Umfrage waren die „Klimapartner Oberrhein“.
Energiewende-Bündnis:
Klimapartner auf der GETEC
Rahmenprogramm für Gemeinden/Umfrage zur „Energiewende-Stimmung“
Der Verein „Klima Partner Oberrhein“ nutzt die Messe GETEC um mit verschiedenen Aktionen auf die regionalen Klimaschutz- und Energiewende-Ziele aufmerksam zu machen. Für Kommunen aus ganz Baden bietet der Verein Messetouren an, gleichzeitig startet er eine Besucherbefragung zum Themenkomplex Energiewende und Klimaschutz.
Neue Wortbildmarke für die Klimapartner am Oberrhein
Im Zuge des Webseiten-Relaunches bekam auch die Wortbildmarke der Klimapartner Oberrhein einen Neuanstrich. Die Bildmarke wird stärker an die strategische Perspektive "Trinationale Metropolregion" angepasst. Die Wortmarke konzentriert sich ebenfalls auf die wichtigen Komponenten und wirkt nun plakativer und kompakter. Die Anpassungen machen den Gesamtauftritt moderner und dynamischer und unterstützen somit den "Aufbruch" des Vereins in seine zweite Entwicklungsphase.
Gebäude.Energie.Technik 2012
2. - 4. März 2012
Marktplatz für den Klimaschutz
Auch 2012 dreht sich bei der Gebäude.Energie.Technik Messe in Freiburg alles um technische Lösungen für energieeffizientes Modernisieren, Sanieren und Bauen. Wiederholt können sich Besucher und Partner am Stand über das Aktionsbündnis zum Klimaschutz am Oberrhein informieren. Darüber hinaus besteht für Gemeinden die Möglichkeit, an geführten Messetouren durch einen qualifizierten Energieberater teilzunehmen.
Ausschreibung TRION
Auf Gebäude entfallen etwa 40% des gesamten Energieverbrauchs in Europa. Eine rasche Sanierung des Gebäudebestands ist also eine der wichtigsten Maßnahmen um den Klimawandel zu bekämpfen. Deshalb hat das Energie-Netzwerk der Trinationalen Metropolregion Oberrhein eine Studie über das Marktpotential der Wärmeschutzmaßnahmen für die Sanierung des Gebäudebestands am Oberrhein ausgeschrieben.
Verein für den Klimaschutz am Oberrhein
Die Strategische Partnerschaft zum Klimaschutz am Oberrhein bekommt eine schlagkräftige Organisationsform. Die seit 2006 als Interessensgemeinschaft von Kommunen, Verbänden, Unternehmen und Organisationen bestehende Partnerschaft hat sich am 14. Januar 2010 in einen Verein „Strategische Partner – Klimaschutz am Oberrhein e.V.“ zusammengeschlossen.
Gründungspräsident wird Regierungspräsident Julian Würtenberger. Das Land beteiligt sich an der Anschubfinanzierung für das Pilotmodell.
Zum Kreis der Gründungsinitiatoren gehören neben dem Land die Handwerkskammer Freiburg, der Regionalverband Südlicher Oberrhein, die badenova, die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, das E-Werk Mittelbaden sowie die Volksbank Freiburg. Die badenova übernimmt auf Seiten der regionalen Partner dabei den Hauptanteil der Finanzierung.
Kammern schließen grenzüberschreitenden Kooperationsvertrag zum Klimaschutz
Die Wirtschaftskammer Baselland und die Handwerkskammer Freiburg haben eine grenzüberschreitende Kooperationsvereinbarung zum Klimaschutz geschlossen. Beide Kammern wollen im Rahmen von grenzüberschreitenden Projekten den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Handwerkern, Planern und Architekten fördern und die Akzeptanz für die Belange des Klimaschutzes stärken. Schirmherren der anlässlich der Messe Gebäude.Energie.Technik 2010 in Kraft getretenen Vereinbarungen sind das Regierungspräsidium, der Kanton Basel-Landschaft, die Stadt Freiburg und der Verein „Strategische Partner - Klimaschutz am Oberrhein“.
badenova Innovationsfonds unterstützt "Klimaschutz am Oberrhein"







